

Geschichte des Saumurweins
Schon im Mittelalter kannte und schätzte man die Weine aus Saumur. Mit der Entwicklung des holländischen Handels im 18.Jahrhundet wird das Weinbaugebiet auch in Übersee bekannt.
Seit dem 15. Jahrhundert hatte man erkannt, dass der Wein aus Saumur, wurde er im Frühling in Flaschen gefüllt, zum Sprudeln neigte, sobald es wärmer wurde. Zu jener Zeit eine unerklärliche Tatsache, die ihm die Bezeichnung "Wein des Teufels" einbrachte. Aus diesem Grund kam man im 19. Jahrhundert auf die Idee, die traditionelle Methode auch auf die Weine aus Saumur anzuwenden.

Das Weingebiet mit der Bezeichnung Saumur umfasst 1500 Hektar, verteilt auf 93 Gemeinden, die im Süden von Saumur liegen. Nach alter Tradition wurden dort Weißweine hergestellt. Die wichtigsten Rebsorten sind der Chenin und der Cabernet Franc. Dieser, ursprünglich aus Bordeaux, wurde 990 von bretonischen Seeleuten eingeführt.
Geographische Lage
Das Haus Gratien & Meyer liegt bei Saumur im Herzen des "weißen" Anjou. Der Boden dort wird durch "pierre de tuffeau" (Tuffstein), eine Art von Kalkgestein, charakterisiert.
Die Qualität unseres außergewöhnlichen Bodens hilft uns noch heute eine bedeutende Zahl von A.O.C.-Weinen (QbA: Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) hervorzubringen. Die Loire spielt dabei eine ausgleichende Rolle und gibt der Region die berühmte "Milde aus Anjou", wie sie von Dichtern wie Ronsard und du Bellay besungen wurde.
Die Hänge speichern die Sonnenwärme und die kühlen Nächte bringen den Reben die nötige Feuchtigkeit. Der frühe Frühling und der milde Herbst sorgen für die "edle Fäule", die zur Herstellung der Likörweine notwendig ist.
Die Rebsorten
Die Weine von Gratien & Meyer verhelfen den traditionellen Rebsorten des Loire-Tals zu neuen Ehren, vor allem dem Chenin Blanc (auch Pineau de la Loire genannt) und dem Cabernet Franc, die wir manchmal mit dem Chardonnay kombinieren.